Einen Finnwal in Virtual Reality interaktiv erlebbar machen

Wie aus reduzierten Scansätzen eines Finnwal-Skeletts immersive, annähernd fotorealistische Darstellungen in einer VR-Installation erzeugt und für Nutzer/innen interaktiv erlebbar gemacht werden können, ist die Fragestellung dieses Projektes. Die fotorealistische Darstellung von komplexen organischen Oberflächen und Systemen am Beispiel des Walskeletts hat allerdings keine ausschließlich ästhetische Funktion. Details und Oberflächeneigenschaften kommen eine unmittelbare Aussagekraft zu, die auch fehlende haptische Informationen ersetzen kann. Zur Einbettung der Erfahrung in den jeweiligen Kontext (z.B. das Körperinnere oder eine Unterwasserszene) wird auf quasi-filmische Mittel wie Animation, Ausleuchtung und Compositing zurückgegriffen. Diese vertiefen die Inhalte, verstärken aber auch die räumliche Immersion. Zusätzlich kommen Werkzeuge aus dem Interaction- und Game-Design zum Einsatz, um eine unmittelbare und intuitive Interaktion mit der Umgebung zu ermöglichen.

Publikation

Masterprojekt von Ulrike Meyer, in Kooperation mit dem CeNak der Universität Hamburg.

 

 

 

Uli Meyer

Uli Meyer

Studentische Hilfskraft / Masterstudentin Games

Uli forscht und arbeitet zu Themen der virtuellen Darstellung von Raum, zur Detaildarstellung in VR und zur Prototypisierung von VR Umgebungen. Weitere Schwerpunkte sind UX Design, 3D Environment Design, Photogrammetrie und Methoden der Immersion in virtuelle Welten.
M.A. Thesis

 

Jonathan Becker

Jonathan Becker

Studentische Hilfskraft / Masterstudent Informatik

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit befasst sich Jonathan mit Raumwahrnehmung in unmöglichen oder komplexen virtuellen Räumen. Ein Beispiel ist das Laufen an Wänden oder an der Decke in VR. Seine Arbeitsbereiche sind Virtual Reality Systeme, Wahrnehmung, Motion Sickness, Unity.
B.Sc Thesis